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Das Bundesgericht hat die Beschwerde der gegen das geplante Golfplatzprojekt rekurierenden Bauern gutgeheissen. Unter Berücksichtigung der verschiedenen Argumente verstösst gemäss Bundesgerichtsurteil die Umteilung in eine Erholungszone gegen die raumplanerischen Grundsätze von Bund und Kanton Zürich. Auch werden das öffentliche und private Interesse am Bau des Golfplatzes als geringer gegenüber den anderen Interessen der Öffentlichkeit eingestuft. Unter anderem wird argumentiert, das Golfplatzprojekt gefährde wertvolle Landwirtschaftsfläche im Kanton Zürich, der bereits heute eher zuwenige Fruchtfolgeflächen besitzt. Interessant ist zudem die Meinung des Gerichts, die Pächter von Grundstücken in der umstrittenen Erholungszone könnten sich auf die Eigentumsgarantie berufen.
Das Urteil des Bundesgerichtes bedeutet nicht das definitive Aus für das Golfplatzprojekt. Mit der Planung muss jedoch praktisch nochmals von vorne begonnen werden und die aufgeführten Punkte genau berücksichtigt werden. Wiederum muss der gesamte Rechtsweg mit allen Einsprachemöglichkeiten durchlaufen werden. Auf die ungenügende Planungsgrundlage haben auch die Gegner des Projektes vor den Gemeindeabstimmungen im Jahr 2001 bereits hingewiesen.
In Bonstetten-Dorf gibt es eine Webcam, die aktuelle Bilder vom Dorfplatz liefert.
Ein Klick auf das Bild zeigt dieses vergrössert.
Homepage des Betreibers: http://www.akira2x.ch/
Wir sind froh, wenn wir uns irren
Gegen 100 Einwohner und Einwohnerinnern von Bonstetten haben den Rekurs gegen die geplante Mobilfunktantenne in Bonstetten unterstützt.
Auch die Rekurenten benutzen teilweise ein Handy. Uns genügt jedoch das normale Telefonieren unterwegs. Wir benötigen keinen Handy-Empfang im Keller oder der Tiefgarage. Ein solcher „sanften Mobilfunk“ wäre technisch machbar und käme mit einem Bruchteil der heute verfügbaren Strahlung und Antennenstandorte aus. Wir verstehen darum nicht, warum eine Gemeinde wie Bonstetten alleine auf dem eigenen Gemeindegebiet fünf verschiedene Mobilfunkantennen-Standorte benötigt.
Hier finden Sie den Flyer mit Informationen zur Aktion “Bliib Suuber” der Gemeinde Bonstetten als PDF-Datei (auf der Gemeindeseite steht diese nur als Microsoft PowerPoint zur Verfügung).
Mit dieser Aktion will die Gemeinde Bonstetten - vorerst ohne Bussen , Strafen, etc. - gegen die zunehmende Verschmutzung und Beschädigung von Eigentum vorgehen.